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Aktualisiert: vor 2 Tagen

Vom 24. April bis 1. Mai 2026 waren wir wieder im Senegal bei unseren Patenkindern und haben diesmal auch einen der von uns monatlich mit Reis belieferten Kindergärten besucht. Auch bei einigen Patenkindern waren wir zu Hause, was große Freude ausgelößt hat. Das Highlight war aber wieder der Besuch in dem von uns betreuten Waisenhaus. Für das Waisenhaus haben wir diesmal zusätzlich Spenden in großem Umfang abgeliefert. Auch hier war die Freude der Heimleitung groß. Auch dieses beliefern wir monatlich mit Nahrung, Windeln und vielem was benötigt wird.


Zu sehen sind wieder viele Bilder und Videos von unserem Besuch.




Zum ersten Mal in Deutschland



Diesmal haben wir auf dem Rückflug aus dem Senegal eines unserer Patenkinder und unseren Projektleiter aus dem Senegal mit nach Deutschland eingeladen. (Privat finanziert)



Unser Projektleiter war schon mehrmals in Deutschland, aber für das Patenkind war es das erste mal. Es war sehr schwierig, da sie erst 12 Jahre alt ist und somit minderjährig. Das Visum, bzw. die Beantragung der Papiere und Genehmigungen dauerte fast 6 Monate. Aber es hat sich gelohnt. An dieser Stelle nur ein kleiner Ausschnitt von Ihrem 7 tägigen Aufenthalt in Deutschland. Sie ist Handball Fan und Ihr Wunsch war es bei einem Handballspiel zuzusehen. Dank dem ersten Vorstand der Bundesligamannschaft der Damen der HSG Freiburg, den Red Sparrows, Herr Thommen, wurde dieser Tag unvergesslich. Herr Thommen, das Damen Team der Red Sparrows und die zweite Vorsitzende Frau Söhne, haben sich sehr viel Mühe gegeben. Unser Patenkind durfte der Spielführerin der Red Sparrows vor Spielbeginn an der Mittellinie den Spielball übergeben, und bekam einen Kempa Ball geschenkt. Und auch ein Gruppenbild gab es als Zugabe. Der Name KigaAf und die Internetadresse unseres Vereines wurde mehrmals über Lautsprecher erwähnt. An dieser Stelle noch mal vielen Dank für dieses sicher einmalig und unvergessliche Erlebnis für ein 12 jähriges Mädchen aus dem Senegal das noch nie in Deutschland war und hier in eine völlig andere Welt eintauchte, die sie nicht kannte.



 
 
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 25. Juni 2025


Im April 2025 haben wir die Kinder zu einem besonderen Highlight eingeladen.

 

Etwas was sie bis dahin nicht kannten. Baden, planschen, rutschen in einem Kinderpool. Wir besorgten Schwimmhilfen in Form von Westen, Schwimmärmeln und Schwimmringe und haben jeweils drei Kinder für einen Betreuer zugeteilt. Das Wasser war zwar nur ca. 40 cm hoch, aber wir wollten natürlich kein Risiko eingehen.

 

Zuerst wollten wir dann mit den Kindern eine kleine Runde im Pool laufen, damit sie sich an das Wasser gewöhnen, denn das kannten sie ja nicht. Aber bereits nach 1 Minute war unser ganzer Plan über den Haufen geworfen. Denn von zuteilen der Kindern zu den Betreuern war nichts mehr zu sehen. Die Kinder sind auch nicht probeweise im Pool gelaufen, sondern haben gleich die Rutschen gestürmt. Wir waren völlig überrascht und perplex. Die sind die Rutschen  runtergerauscht, als hätten sie noch nie etwas anderes getan.

 

Unsere Betreuer sind dann jeweils an die Ende der Rutschen gestanden und haben die Kinder, als sie unten ankamen, gleich zur Seite gemacht, damit sie wieder hoch konnten. Den oben standen schon wieder die nächsten. Die Kinder hatten eine unglaubliche Freude. So etwas hatten wir noch nie gesehen.

 

Dieser Ausflug war sicherlich der schönste für die Kinder. Wir haben selten so leuchtende Augen gesehen. Anschließend gab es dann noch eine Kinderanimation, wo die Kinder verschiedene Dinge gebastelt haben. Hierfür hatten wir einen Animateur engagiert. Auch hier hatten die Kinder eine Riesenfreude.

 

Auch ein kurzer Ausflug ans Meer, war zeitlich noch drin, denn das Meer ist etwas was die Kinder im Landesinneren nie zu sehen bekommen. 

 

Zwischendurch gab es natürlich etwas zu essen und ausreichend Getränke. Anschließend sind die Kinder recht erschöpft wieder nach Hause gefahren. Auch dieses Erlebnis werden sie sicherlich nicht vergessen und es ist geplant genau dieses Erlebnis nächstes Jahr zu wiederholen. Wir haben mit einigen Kindern darüber gesprochen und sie freuen sich schon riesig darauf.

 

Ein weiterer Höhepunkt unserer Reise war der Besuch eines Waisenhauses das wir seit längerem unterstützen. Wir haben dringend benötigte Babynahrung, Windeln usw. für mehrere hundert Euro vorbei gebracht. Das Waisenhaus ist komplett privat finanziert ohne Unterstützung vom Staat. Dort sind Kinder bis zu 6 Jahren untergebracht. Die Babys werden oft einfach am Straßenrand abgelegt, dort gefunden und ins Kinderheim gebracht. Alle Helfer/innen welche dort arbeiten, arbeiten ehrenamtlich. Dieses Waisenhaus werden wir auch künftig unterstützen um die Not der ganz kleinen zumindest etwas zu lindern. Am Ende unseres Besuches baten uns die Betreuen, wir sollten einen Eintrag ins Gästebuch des Waisenhauses machen, was uns freute.



 
 
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 25. Juni 2025

 


Im April 2024 haben wir mit unseren Patenkindern einen besonderen Ausflug gemacht.

Wir besuchten die Insel Goree.

 

Die Île de Gorée ist eine knapp 28 Hektar große und etwa 3,5 Kilometer vor der senegalesischen Küste liegende Insel, die in nur 20 Minuten mit einem Transportboot von der Hauptstadt Dakar erreicht werden kann.

Ile de Gorée, die Insel mit einer bewegenden Geschichte. Die Fahrt mit der Fähre von Dakar hinüber zur Ile de Gorée dauert nicht lange. Doch je näher die kleine Insel kommt, umso deutlicher wird einem bewusst, dass gleich eine Reise in die Vergangenheit beginnt.

Die kleine Insel mit knapp 1.000 Einwohnern, drei Kilometer vor der senegalesischen Hauptstadt Dakar gelegen, steht wie wohl kaum ein anderer Ort für die Geschichte der Sklaverei

 

Sie war vor zweihundert Jahren Sammelstelle für Gefangene, die nach Europa und später in die Karibik und nach Südamerika gebracht und dort verkauft wurden. Wurden sie in die Sklaverei verkauft, erwartete sie ein grausames Schicksal von Unfreiheit, Zwangsarbeit und Erniedrigung.

 

Für die Gefangenen gab es nur eine Tür aus dem Gefängnis. Sie führte direkt zu dem Sklavenschiff. In dem Moment, in dem die Gefangenen aus den finsteren, fensterlosen Verließen zu den Schiffen gebracht wurden, bot sich ihnen der Blick in eine unendliche Weite. Dann wurden sie in finstere Schiffsbäuche getrieben, wo sie viele Wochen angekettet in ihrem eigenen Unrat dahin vegetierten. Viele starben auf der Überfahrt vor Heimweh, vor Krankheit und Entkräftung. Die Heimat zu verlassen war für die Gefangenen so schlimm wie der Tod. Sie wußten, dass sie nie mehr zurückkehren würden.

 

Für unsere Kinder war die Geschichte der Insel sehr beeindruckend. Ein Highlight war die Überfahrt über das Meer, sie dauere ca. 30 Minuten.

 

Dieser Ausflug wird sicher in Ihren Erinnerungen bleiben.


 
 

Vereinsnummer: VR703344

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KigaAf e.V. 

IBAN: DE35 68290 0000 0132 20700

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